Fünf Fragen an …

Nina Tobien, Jahrgang 1978, Künstlerin in den Bereichen Collage, Skulptur, Installation und Performance

Nina Tobien studierte zunächst Philosophie und Indische Philologie an der Freien Universität Berlin. Danach absolvierte sie ihre Ausbildung an der Hochschule für Gestaltung Offenbach am Main und an der Staatlichen Hochschule für Bildende Künste Städelschule in Frankfurt am Main, wo sie ihr Studium der Freien Malerei als Meisterschülerin von Michael Krebber 2007 abschloss. Ihre Arbeiten waren in zahlreichen Einzel- und Gruppenausstellungen zu sehen, zuletzt im Museum für Moderne Kunst Frankfurt am Main, im Frankfurter Kunstverein, in der Frankfurter Galerie Parisa Kind, im Westfälischen Kunstverein, Münster, im Kunstverein Göt- tingen, auf der Istanbul Biennale (side project) und im Museu de Arte Moderna da Bahia, Salvador, Brasilien.

Was inspiriert Dich?

Mich inspirieren Momente, in denen ich unvermittelt einen Zusammenhang zwischen unterschiedlichen Dingen ahne. Heute Morgen habe ich zum Beispiel die neue Schaufensterdekoration beim Bäcker gesehen, das Inhaltsverzeichnis des Buchs Notwendige Beziehungen von Oppitz überflogen und die gefärbten Achselhaare von Miley Cyrus studiert – damit kann ich dann arbeiten.

Woran arbeitest Du aktuell?

Ich arbeite gerade an meinem Archiv querlaufender Gedanken und in diesem Zusammenhang an der Umsetzung eines Tableau vivant.

Wie arbeitest Du?

Entspannt. Entschlossen. Emotional.

Interview: Beate Scheder Foto: Max von Stein