Fünf Fragen an …

Elisa Ewert, Bildhauerin

Elisa Ewert ist 1984 in Berlin geboren. Dort studierte sie an der Universität der Künste bei Burkhard Held und an der Glasgow School of Art. Sie war Meisterschülerin in der Klasse von Burkhard Held und erhielt 2015 den Meisterschülerpreis des Präsidenten der Universität der Künste Berlin. Ihre Arbeiten waren unter anderem in Ausstellungen in der Temporären Kunsthalle Berlin (2010), im Kunsthaus Bethanien (2012) und in der Galerie Villa Köppe (2013 und 2014) zu sehen.

Womit beschäftigst Du Dich in Deiner künstlerischen Arbeit?

In meiner Arbeit geht es hauptsächlich um Fragen von Materialität, Wahrneh- mung und Transformation sowie um die Auseinandersetzung mit vorgefundener Ästhetik im öffentlichen Raum.

Was möchtest Du persönlich mit dem Goldrausch-Künstlerinnenprojekt erreichen?

Ich würde mich gerne mit anderen Künstlerinnen vernetzen, austauschen, wie es jetzt schon passiert ist und mich darüber hinaus mithilfe der Angebote, die mir das Projekt bietet, als Künstlerin auf verschiedenen Ebenen professionalisieren.

Woran arbeitest Du aktuell?

Ich arbeite momentan an der Weiterführung einer Serie von Arbeiten aus Kera- mik. Für mich neu daran ist, dass ich die Keramiken auch mit Performance ver- binde.

Wie arbeitest Du?

Meine Objekte aus Keramik entstehen aus Skizzen und Beobachtungen in ver- schiedenen Medien, vor allem aber aus der körperlichen Auseinandersetzung mit dem Material Ton.

Was möchtest Du mit Deiner Kunst bewirken?

Sensibilisierung für Fragen der Wahrnehmung.

Interview: Beate Scheder Foto: Hanna Karnapke