Über die Ausstellung

Sirene – Goldrausch 2020

7. November 2020–10. Januar 2021
Aufgrund der Pandemieschutz-Maßnahmen ist die Ausstellung bis auf Weiteres digital zugänglich.

Die Ausstellung Sirene – Goldrausch 2020 zeigt die Arbeiten der aktuellen Stipendiatinnen des Goldrausch Künstlerinnenprojekts.

Der Titel Sirene erinnert an das Gerät, das einen akustischen Warnton ausstößt und Aufmerksamkeit für wichtige Informationen erzeugt, die für alle gleichermaßen relevant sind. Die Goldrausch-Sirene fordert: Vielstimmigkeit und die Überwindung von Ausschlussmechanismen im Kunstfeld.

Die Ausstellung der 15 internationalen Künstlerinnen – mit Wohnsitz in Berlin und Wurzeln auf fast allen Kontinenten – vereint Videofilme, Installationen, Malerei, Soundobjekte, Performances und Skulpturen. Die künstlerischen Themen berühren persönliche und gesellschaftspolitische Fragen der Gegenwart. Die vielstimmigen Werke behandeln Geschichte und Utopie, Mythen und Magie, Individualität und Gruppen. Sie dokumentieren belebte Dinge und Gefühle, die Auswirkungen des Anthropozäns auf Klima, Geografie und Mensch, das Leben in der digitalen Überwachung – und fragen danach, wie sich dies alles in Umwelt und Körpern manifestiert.

Mit Sirene – Goldrausch 2020 laden wir Sie in einer Zeit, in der viele Gewissheiten neu gedacht werden müssen, dazu ein, relevante Beiträge zur Gegenwartskunst zu betrachten.

Künstlerinnen 2020
Yasmin Bassir, Chan Sook Choi, Solweig de Barry, Manja Ebert, Caterina Gobbi, Rosanna Graf, Mona Hermann, Emily Hunt, Sidsel Ladegaard, Gosia Lehmann, Julia Lübbecke, Silvia Noronha, Kristina Paustian, Eva Pedroza, Juliane Tübke


Lesen Sie die diesjährigen Katalogbeiträge von Dilek Kalayci, Senatorin für Gesundheit, Pflege und Gleichstellung und Hannah Kruse, Projektleiterin sowie den Pressetext um mehr über das Projekt und die Ausstellung zu erfahren.